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Dr. Thomas Hoyer
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Beschichtete Fresnel-Linse aus
PMMA

Beschichtete Aluminiumoberflächen

PMMA-Oberfläche mit (links) und
ohne (rechts) Nanokomposit-
beschichtung nach Stahlwolle-
Kratztest

Sol-Gel-Beschichtung / Nanokompositlacke

Dünne keramische Schichten mit Dicken zwischen 0,5 und 5 µm zur Modifizierung von Werkstoff- und Produktoberflächen lassen sich kostengünstig mit Hilfe der Sol-Gel-Technik herstellen. Ein Sol in Form eines Lackes kann mit herkömmlichen Verfahren wie z.B. Tauchen, Spritzen oder Schleudern auf die Oberfläche aufgebracht werden. Es bildet sich eine Gelschicht, die in einem Folgeprozeß meist thermisch oder unter Bestrahlung mit UV-Licht ausgehärtet wird.




Anwendungen

Kratzschutzbeschichtung

Wir haben eine Sol-Gel-Beschichtung speziell zum Kratzschutz flacher PMMA-Teile (Durchmesser 45 cm) entwickelt. Dabei handelt es sich um einen polymerkeramischen Kompositwerkstoff, bei dem die organischen und anorganischen Teilkomponenten in nanoskaligen Bereichen bei Temperaturen von 80 °C miteinander vernetzen (Nanokomposit). Die ausgehärtete Kompositschicht besteht zu über 90 % aus Siliciumdioxid.
Dies ermöglicht eine beachtliche Steigerung der Kratzfestigkeit der Oberfläche unter Beibehaltung der Transparenz des optischen Bauteils.
Die Oberfläche kann mit organischen Lösungsmitteln, sauren oder alkalischen Reinigern behandelt werden, ohne ihre Transparenz zu verlieren.



PLASMAGEL

PLASMAGEL stellt eine Kombination von Korrosions- und Verschleißschutz mit Antihafteigenschaften und elektrischer Isolation dar. Der Verbundwerkstoff entsteht in Form einer Beschichtung durch Kombination von
Fadenführer:
Verschleißschutz + Antihafteffekt
Chirurgische Instrumente:
elektrische Isolation + Anti-
hafteffekt
Maschinenteile:
elektrische Isolation + Verschleißschutz


Beschichtungen für Betonwerkstein- und Natursteinoberflächen

Eigenschaften der Beschichtung
  • reaktiv unlösbar mit dem Stein verbunden,
  • erhöhter Glanz, farbtonvertiefend, unterdrückt Ausblühungen
  • säure- und laugenwiderstandserhöhend,
  • rutschsicher,
  • hygienisch und pflegeleicht,
  • diffusionsoffen


Korrosionsschutz

Links: nanokompositbeschichtete Aluminiumoberfläche nach Korrosionstest (60 °C, 3 d, NaCl-Lsg., pH 3,3)

Mitte: unbeschichtetes Aluminium vor Korrosionstest

Rechts: unbeschichtetes Aluminium nach o. g. Korrosionstest
Nanokompositbeschichtete Aluminiumoberfläche nach
Korrosionstest (80 °C, 7 d, NaCl-Lsg., pH 8,5)
Die kupferfarbenen Bereiche sind mit dem Oxidationsschutzlack inoCOAT CX abgedeckt worden.
Die Kupferplatte wurde anschließend 16 h auf 250 °C erwärmt. Auf den nicht abgedeckten Bereichen bildete sich schwarzes Kupferoxid.